Messe ConSozial 2009: DRK und AWO stellen gemeinsames Projekt zum Persönlichen Budget vor

n?rnbergAm 11. und 12. November 2009 fand im Nürberg mit der 11. Consozial die größte Fachmesse für den Sozialmarkt in Deutschland statt. Das trägerübergreifende Projekt zum "Trägerübergreifenden persönlichen Budget" hatte die Gelegenheit, sich auf dem Stand des BRK und des DRK zu präsentieren. Vorgestellt wurden die im Projekt erarbeiteten Materialien und die Filmdokumentation über einen Kurs, der für und mit Menschen mit Behinderungen zum Persönlichen Budget durchgeführt wurde.

Das Interesse an den Projektergebnissen war beachtlich: Noch vor Messeende waren die Lehrpläne und Film-DVDs vergriffen. Auf besonderes Interesse stieß bei den Messebesuchern, dass mit DRK und AWO zwei Wohlfahrtsverbände gemeinsam an einem Projekt arbeiten. Derzeit laufen im Projekt die Vorbereitungen für den Aufbaukurs. Die 12. ConSozial, die vom 3. bis 4.11. wieder in Nürnberg stattfinden wird, kann eine gute Gelegenheit sein, die Unterrichtsmaterialien zum Aufbaukurs der Öffentlichkeit vorzustellen. Wir sehen uns das nächste Mal auf dem Stand der AWO!

Den Lehrplan und die dazugehörigen Arbeitsmaterialen können sie "hier" bestellen"

Die Landesverbände des DRK und der AWO in Sachsen führen mit Unterstützung der "Aktion Mensch" seit Juli 2007 ein gemeinsames Projekt zum "Trägerübergreifenden Persönlichen Budget" durch. In den Landkreisen Leipzig und Sächsische Schweiz-Osterzgebirge werden Menschen mit Behinderung beraten und bei der Beantragung und Nutzung Persönlicher Budgets begleitet.

 

Dabei sollen Menschen mit Behinderungen auch als Experten in eigener Sache ernst genommen werden und als sogenannte "Peerberater" andere Menschen mit Unterstützungsbedarf zum Persönlichen Budget beraten und ihre persönlichen Erfahrungen weitergeben.

 

Persönliches Budget
Ab dem 1. Januar 2008 gibt es einen Rechtsanspruch auf das Persönliche Budget. Die Idee: Geld statt Sachleistung. Aus Hilfeempfängern werden Arbeitgeber. Menschen mit Behinderung können Leistungen zur Teilhabe am gesellschaftlichen Leben selbstständig einkaufen und bezahlen. Die Unterstützung kann so flexibler und bedarfsgerechter sein. Das bedeutet aber auch mehr Planung und Organisation.

 

auf dem Foto:

(v.l.n.r.):

 

Frau Anke Rinderknecht, DRK LV Sa./Projektleiterin

Frau Astrid Bold, KSV Sachsen, Leiterin "Fachbereich Verhandlungsmanagement, Sozialplanung, Förderung"

Herr Rolf Ernst, KSVSachsen, Leiterin "Fachbereich Sozialhilferecht" 

Frau Bettina Gacek, AWO SONNENSTEIN gGmbH

 

 

 

 
 
Galerie
Schrift kleiner Zoom Schrift größer