Bei schweren Unwettern in der tschechischen Republik im Juli erfuhren weite Landstriche schwere Zerstörungen und viele Menschen tiefes Leid. So hatten unter anderem in Benesov nad Ploucnici 26 Familien ihre gesamte Habe verloren.
Insbesondere aus den hochwassererfahrenen sächsischen Regionen organisierte sich daraufhin eine grenzüberschreitende Solidarität. Dem Aufruf der AWO-Freundinnen und –Freunde der Sächsischen Schweiz folgten viele – unter anderem die Kreisverbände Dresden, Chemnitz und Umgebung und mit sehr hohem Engagement: Aue-Schwarzenberg. Die gemeinnützige Gesellschaft der AWO Südsachsen schloss sich ebenso an, wie der AWO Landesverband. Auf der Trauerfeier für ihren langjährigen Vorsitzenden Jochen Kotte sammelten die Mitglieder und Mitarbeiter des AWO Regionalverbands Radeberger Land e.V. ebenfalls für die Flutopfer.

Peter Kettler, Kreisvorsitzender der AWO Sächsische Schweiz e.V. reiste am 18. Dezember mit einer Delegation in Pirnas Partnerstadt und übergab eine Spende von fast dreitausend Euro an den Bürgermeister Karel Vrbicky.
Die Freude der Gastgeber beeindruckte die Sachsen. Kettler: "Mit welcher Gastfreundschaft die Gäste aus Heidenau und Dresden empfangen und bewirtet wurden war schon beeindruckend und hat uns und unsere Sammelaktion bestärkt: unsere Initiative ist bei den Richtigen angekommen."
Auf dem Foto (v.l.n.r.): Benesovs Bürgermeister Karel Vrbicky, Betroffene, AWO Kreisvorsitzender der Sächsischen Schweiz Peter Kettler, Günther Szurpit, stellvertretender Vorsitzender des AWO Kreisverbands Dresden e.V..
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