Das Fussballfieber ist noch lange nicht zuende – dank der U20-Frauen-WM
1000 Ehrenamtliche, betreute Menschen und Mitarbeiter der AWO in Sachsen bei den Dresdner Spielen

Unter Entzugserscheinungen muss auch nach Ende der Fußballweltmeisterschaft in Südafrika in Deutschland niemand klagen: die U20-Frauen-WM im eigenen Land bietet gute Gelegenheit die neuen Vuvuzelas auch hierzulande auszuprobieren und internationales Flair, Sportsgeist und Fanfröhlichkeit zu genießen. Einziger Austragungsort in Sachsen ist das Dresdner Rudolf-Harbig-Stadion und dank der großzügigen Einladung des Organisationsbüros können über 1000 Ehrenamtliche, betreute Menschen und Mitarbeiter der AWO aus ganz Sachsen an den drei Vorrundenspielen und dem Viertelfinale in Dresden teilnehmen. Aus Dank für ihr Engagement und ihre Verbundenheit mit dem Wohlfahrtsverband werden päckchenweise Eintrittskarten durch das Land verschickt. Im Stadion trifft sich die AWO-Familie.

Mitarbeiter der Pirnaer Werkstätten für behinderte Menschen sitzen gut postiert in der Torkurve und freuen sich, dass es so schattig ist im steilen schwarz-gelben Rund der Dynamo-Spielstätte. Jugendliche der AWO Jugendwerkstatt aus Dresden-Löbtau sind genauso im Stadion wie die gesamte Küchenbelegschaft des AWO Seniorenzentrums Prof. Rainer Fetscher. Wegen einer Reifenpanne schaffen es die Jugendlichen der AWO Auerbach erst zur zweiten Halbzeit ins Stadion, werden aber per SMS über den Führungstor der stark aufspielenden Ghanaerinnen informiert.

Stimmungskanonen im Stadion sind entsprechend die bunt bezopften und wild trommelnden Fans der afrikanischen Mannschaft. Sie sehen eine muntere Partie, die ihr Team in der ersten Halbzeit deutlich dominiert, aber leider den Vorsprung nicht ausbaut. In der zweiten Hälfte kommen die Titelverteidigerinnen aus den USA deutlich besser ins Spiel und erarbeiten sich auch dank der nachlassenden Kondition der jungen Frauen aus Ostafrika in der 70ten Minute den Ausgleich.

Strahlende Augen, Diskussionen zu klasse Torfrauparaden und das Erlebnis einer fröhlichen Weltoffenheit begleiten die AWO-Zuschauer auf ihrem Nachhauseweg.

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