09.März 2017

„Stark für Kinder und Jugendliche. Wir. Die AWO“

Zum 8. Mal fand am 04.03.2017 die Sozialkonferenz des AWO Bundesverbandes e.V. unter dem Motto „Stark für Kinder und Jugendliche. Wir. Die AWO“ statt. In Düsseldorf waren auch Margit Weihnert, Vorstandsvorsitzende des AWO Landesverbandes Sachsen und Mitglied des Bundespräsidiums der AWO, David Eckardt, Geschäftsführer des AWO Landesverbandes Sachsen e.V., René Vits, Vorsitzender des AWO Kreisverbandes Dresden, Olaf Graf, Mitglied des Landesverbandes, Stefanie Jurisch, Mitglied des Kreisjugendwerks der AWO Lausitz, sowie Vivien Glomba, Mitglied des Kreisjugendwerks der AWO Dresden vertreten. Die Konferenz wurde in Kooperation mit der Landesarbeitsgemeinschaft der AWO in NRW veranstaltet.

Von links nach rechts: Olaf Graf, Stefanie Jurisch, Margit Weihnert, David Eckardt, René Vits

Themen wie das inklusive SGB VIII und die Zusammenführung von Leistungen für behinderte und nicht behinderte Kinder und Jugendliche wurden diskutiert. Die AWO verabschiedete bereits 2012 auf der Sozialkonferenz richtungsweisende Grundsätze zur Kinder- und Jugendhilfe. Diese wurden nun erneut aufgegriffen, um Handlungsstrategien für die AWO als Träger von Angeboten und Leistungen für Kinder, Jugendliche und Familien zu erörtern. Im Bereich der Kinder- und Jugendhilfe strebt die AWO die Verknüpfung aller bedarfsgerechten Unterstützungsangebote für das Kind/den Jugendlichen und seiner Eltern an. Die Angebote und auch materiellen Ressourcen in der inklusiven Jugendhilfe sollen entsprechend angepasst werden, sowie Fachkräfte in den Einrichtungen und Diensten qualifiziert werden. Im Bereich der frühkindlichen Bildung, Betreuung und Erziehung fordert die AWO einen gleichberechtigten Zugang aller Kinder zu den Angeboten in Kindertageseinrichtungen und in der Kindertagespflege, unabhängig von Hautfarbe, Geschlecht, Sprache, Religion, politischer oder sonstiger Anschauung, nationaler, ethnischer Herkunft, Vermögen, Behinderung oder sonstigem Status des Kindes oder seiner Eltern. Diesen Zugang sieht die AWO als mitentscheidend für zukünftige Bildungswege und als einen wichtigen Faktor in der Armutsprävention. In den Kitas soll ein ganzheitliches Regelangebot u.a. die Bereiche Gesundheit und Ernährung, Schutz vor Gewalt und demokratische Wertebildung abdecken. In der Jugendarbeit geht es darum, junge Menschen stärker in politische Entscheidungsprozesse einzubinden sowie zu mehr gesellschaftlichem und sozialem Engagement motiviert werden.