16.Mai 2017

Über den Tellerrand schauen

Die Arbeiterwohlfahrt in Sachsen lädt zum interkulturellen Café ein

Miteinander ins Gespräch kommen, sich in ungezwungener Atmosphäre mit geflüchteten Menschen zu ihrem Leben in Deutschland austauschen, einander kennenlernen – im interkulturellen Café ist dies am Dienstag, den 16. Mai 2017, von 14 bis 18 Uhr möglich. Auf dem Gelände des Übergangswohnheims für Asylsuchende auf der Heidenauer Straße 49, 01259 Dresden laden Kaffee, Tee, orientalisches Gebäck und herzhaftes Fladenbrot zum Fragen und Antworten ein. Eingeladen sind alle Menschen, die neugierig sind zu erfahren, wie es für Ge-flüchtete ist, in einem fremden Land zu leben, welche Erfahrungen sie hier machen und worüber sie staunen.

„Das Café findet bewusst in einem Übergangswohnheim statt. Wir wollen den Menschen, die dort leben sowie allen, die einmal über den Tellerrand blicken wollen, die Möglichkeit geben, direkt ins Gespräch zu kommen", erklärt David Eckardt, Landesgeschäftsführer der AWO in Sach-sen. „Damit passt das interkulturelle Café auch in das AWO Themenjahr ‚Für Menschen nach der Flucht. Miteinander in Würde leben‘." Neben heißen Getränken und Süßem können Besucherin-nen und Besucher an Thementischen über Leben, Wohnen, Arbeiten und Co. sprechen.

Umrahmt wird die Veranstaltung in der Heidenauer Straße von der AWO Aktionswoche „Echtes Engagement. Echte Vielfalt. Echt AWO.", die vom 13. bis 21. Mai 2017 deutschlandweit stattfin-det. Vom Seniorenheim bis zur Kita zeigen AWO Einrichtungen, warum ihnen die Arbeit mit Menschen egal welcher Herkunft wichtig ist und was es bedeutet, sich in der AWO zu engagieren.

Hintergrund: Mit dem vermehrten Zuzug geflüchteter Menschen seit Sommer 2015 stellt sich die AWO als bundesweiter Träger verstärkt den zunehmenden Herausforderungen, die durch die Erweiterung und Neugründung von Einrichtungen entstehen, welche Asylsuchenden Beratung, Unterstützung und Unterkunft bieten. Mit dem Integrationsprojekt »Freiwilligendienste als Chance zur Integration geflüchteter Menschen« unterstützen die Projektmitarbeitenden der AWO Sachsen interessierte Einrichtungen bei der Suche nach Freiwilligen, beim Einrichten passender Tätigkeitsfelder sowie bei Fragen und Schwierigkeiten im kulturellen Miteinander. Dabei geht es vor allem um die interkulturelle Öffnung des sozialen Tätigkeitsfeldes und die Sensibilisierung für den Einsatz geflüchteter Menschen in Freiwilligendiensten.

Weitere Informationen zum Integrationsprojekt sind verfügbar bei:

Markus Mehnert Telefon: 0351 272895 20 E-Mail: markus.mehnert@awo-sachsen.de

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