24.April 2018

Für Weltoffenheit und Toleranz

AWO beim Ostritzer Friedensfest dabei

Die AWO zeigte zum Ostritzer Friedensfest am Samstag Gesicht und beteiligte sich mit einem Kinderspielangebot auf dem Marktplatz. Damit schloss sich die AWO dem großen Engagement der Ostritzer Bevölkerung sowie zahlreicher regionaler und sächsischer Initiativen, Vereine und Unternehmen an und setzte gemeinsam mit den Akteuren ein Zeichen gegen Rassismus, Fremdenfeindlichkeit, Antisemitismus und Extremismus jeglicher Art.

Foto: AWO Landesverband e.V.

Auf einem Privatgrundstück eines Hotelbesitzers fand am 20. April, dem Geburtstag des ehemaligen Diktators Adolf Hitler, das Festival mit dem Titel „Schwert und Schild“ statt, an dem mehrere Hunderte rechtsextremer Besucher aus dem Bundesgebiet teilnahmen.
Aus diesem Anlass organisierten zahlreiche Vereine, Kirchen, Stiftungen, Initiativen, Bürger­innen und Bürger vom 20.-22. April auf dem Ostritzer Marktplatz ein „Friedensfest“. Mit dem Fest sprachen sich die Organisatoren, Ostritzer und Besucher ausdrücklich für ein friedliches Miteinander aus, das geprägt ist von Weltoffenheit und Toleranz.

Zusammen mit der AWO Oberlausitz, die ihr Spielemobil und eine Zuckerwattemaschine zur Verfügung stellte, gestaltete der AWO Landesverband eine Fläche zum Spielen mit Hüpfburg, Pedalo, Stelzen, “4 gewinnt” und weiteren Spielgeräten. In einem Pavillon luden das Projekt “MitWirkung” und der Fachbereich Migration, Flüchtlinge und Inklusion zum Verweilen, Ausmalen der Malvorlage “Für ein interkulturelles Miteinander” und zum Naschen von Zuckerwatte ein. Als besondere Aktion zur Sensibilisierung für Zivilcourage und zum Abbau von Diskriminierung im Alltag wurden am Pavillon Statements der deutschlandweiten Kampagne “AWO gegen Rassismus” ausgestellt. Etliche Besucher nutzten die Gelegenheit und vervollständigten die Aussage “Ich bin gegen Rassismus, weil …“ mit ihrer ganz persönlichen Sichtweise auf das Thema. Dies entwickelte sich zu einem Selbstläufer, viele Besucher blieben stehen und fotografierten zustimmend und Kopf nickend die Aushänge.

Als einen Höhepunkt am Samstag ließen die Menschen auf dem Marktplatz um halb fünf den Luftballon des Ostritzer Friedensfestes mit einem Wunsch steigen. So auch das Team der AWO, das den Slogan der Antirassismuskampagne “Ein offenes Herz kennt keinen Rassismus” gen Himmel schickte.

In jedem Fall einte an diesem Tag, sowohl Besucher als auch die Ostritzer Bewohnerinnen und Bewohner, die gemeinsame Haltung gegen demokratiefeindliche und menschenverachtende Gruppierungen.

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