Altern und Alter

Altern und Alter wird oftmals mit Krankheit und Pflegebedürftigkeit in Verbindung gebracht oder gar gleichgesetzt. Dies sind negative Bilder des Alterns, die häufig noch durch eine vordergründig geführte Diskussion um die Kosten von Krankenbehandlungen im Alter und bei Pflegebedürftigkeit bestimmt werden. Mit solchen oder vergleichbaren Sichtweisen wird das Alter reduziert auf Krankheit und Hinfälligkeit, dem sich die Arbeiterwohlfahrt nicht nur nicht anschließen will, sondern aktiv dafür mit Sorge tragen möchte, dass positive Werte des Alters und des Alterns diesen Prozess begleiten können. Das Altern ist schließlich Veränderung, dem jedes Leben unterliegt, die Frage ist häufig nur, ob und in welcher Weise der Prozess des Alterns wahrgenommen wird. Sich des eigenen kontinuierlichen Alterns bewusst zu werden, kann dabei helfen zu verstehen, dass das Altern nicht nur die Umwelt betrifft, sondern man selbst mit ihr altert.

Jedes Alter ist von ihm mehr oder minder prägenden Lebenslagen gekennzeichnet. So ist der älteren Generation bspw. das hinter ihr liegende Berufs- und Arbeitsleben eigen. Der als solches bezeichnete „Ruhestand“ bezieht sich dabei – mehr oder weniger – auf die Erwerbstätigkeit. Es ist heute nicht mehr zeitgemäß, von „dem Alter“ zu sprechen, weil die Gruppen der Menschen im höheren und hohen Alter keine homogenen sind. Altersspannen von 25 und mehr Jahren sind keine Seltenheit; im fachlichen wie im umgangssprachlichen Gebrauch ist die Rede vom dritten und vom vierten Lebensalter.

Für Senioren jeden Alters hält die Arbeiterwohlfahrt zahlreiche verschiedene Angebote bereit. Diese Angebote sind durch die Interessen und Bedarfsbeschreibungen der Nutzerinnen und Nutzer geprägt und nicht an bestimmte Altersgruppen gebunden.

Bei Fragen wenden Sie sich an:
Klaus-Peter Buchmann
Innovation & Altenhilfe
Telefon 0351 84704-528
Fax: 0351 84704-540

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