Das Pflegestärkungsgesetz I (PSG I)

Mit dem zum 1. Januar 2015 eingeführten ersten Pflegestärkungsgesetz (PSG I) sind – im Vorgriff auf einen neuen Pflegebedürftigkeitsbegriff – Leistungsverbesserungen für pflegebedürftige Menschen, wie auch für pflegende Angehörige bzw. Pflegepersonen in Kraft getreten. So wurden bspw. die Leistungsbeträge für die Pflege zu Hause in allen Pflegestufen um vier Prozent angehoben. Ferner wurden die Möglichkeiten, die Verhinderungspflege und die Kurzzeitpflege miteinander zu kombinieren, verbessert. Unter Anrechnung der Inanspruchnahme der Verhinderungspflege ist es nunmehr möglich, die Kurzzeitpflege auf bis zu acht Wochen pro Jahr in Anspruch zu nehmen. Hingegen kann die Verhinderungspflege – unter Anrechnung der Kurzzeitpflege – für sechs Wochen im Jahr in Anspruch genommen werden. Weitere Informationen zum Pflegestärkungsgesetz I finden Sie hier.

Das Pflegestärkungsgesetz II (PSG II)

Zum 1. Januar 2016 ist das zweite Pflegestärkungsgesetz (PSG II) in Kraft getreten und wird in seinen wesentlichen Teilen ab 1. Januar 2017 Wirkung entfalten. Mit Einführung des Gesetzes gilt für die pflegebedürftigen Versicherten ein erweiterter Beratungsanspruch gegenüber den Pflegekassen. Weitere Informationen zum Pflegestärkungsgesetz II finden Sie hier.

Das Pflegestärkungsgesetz III (PSG III)

Während die Pflegestärkungsgesetze I und II wesentlich auf verbesserte Leistungen für pflegebedürftige Menschen fokussieren, soll mit dem Pflegestärkungsgesetz III (PSG III) die Ebene der öffentlichen Gebietskörperschaften (Landkreise, Städte, Gemeinden) gestärkt werden. Eine konsequente Verfolgung des Grundsatzes der ambulanten vor der stationären pflegerischen Versorgung wird die Folge haben, dass die Menschen mit Pflegebedarf so lange als möglich in ihrem bisherigen Wohnumfeld, also in den Städten bzw. Gemeinden, in denen sie ihr Leben verbracht haben, bleiben werden. Damit gewinnt die Verantwortung der kommunalen Ebene sowohl als Träger der örtlichen Sozialhilfe als auch im Rahmen der allgemeinen Daseinsvorsorge erheblich an Bedeutung. Weitere Informationen zum Pflegestärkungsgesetz III finden Sie hier.

Bei Fragen wenden Sie sich an:
Klaus-Peter Buchmann
Innovation & Altenhilfe
Telefon 0351 84704-528
Fax: 0351 84704-540

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