Statements der AWO-Vertreter als Erstunterzeichner des Aufrufs der Initiative GEH DENKEN
ebenfalls veröffentlicht auf www.geh-denken.de
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"Der jährliche Spuk der Braunen in Dresden muss ein Ende haben. Die Ideologie, das Unrecht und die Gewalt, die den nach Dresden zurückkehrenden Krieg erst entfesselten, dürfen nie wieder Platz unter uns finden. Als Wohlfahrtsverband im Interesse der Schwächsten unserer Gesellschaft wenden wir uns gegen Rassismus, Antisemitismus, Fremdenfeindlichkeit, Diskriminierung, Geschichtsfälschung und jede andere Form von Neonazismus. Die Geschichte der AWO zeigt uns: Soziale Gerechtigkeit braucht Demokratie und umgekehrt. Dafür stehen wir am 14. Februar an der Seite von GehDenken."
Margit Weihnert, MdL
Landesvorsitzende der Arbeiterwohlfahrt Sachsen
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"Als gemeinnütziges Wohlfahrtsunternehmen der AWO wenden wir uns entschieden gegen eine Ideologie, die von "lebensunwertem Leben" spricht. Das zerstörte Dresden und genauso die 14 000 Menschen mit Behinderung, die 1940/41 im Namen dieses Denkens vor den Toren Dresdens, auf dem Pirnaer Sonnenstein, ermordet wurden, mahnen uns: Nie wieder! Und: Wehret den Anfängen! Deshalb unterstützen wir den Aufruf zum GehDenken. Für eine ehrliche und lernende Erinnerung und eine menschliche Gesellschaft."
Thomas Pallutt,
Geschäftsführer der AWO Sachsen Soziale Dienste gemeinnützige GmbH
und der AWO SONNENSTEIN gemeinnützige GmbH.
Die AWO SONNENSTEIN betreibt heute in Nachbarschaft zur Gedenkstätte Pirna-Sonnenstein eine moderne Werkstatt für behinderte Menschen.
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Zuerst brannten Bücher in Dresden – auch die des Dresdners Erich Kästner.
Dann die Synagoge – die Synagoge von Gottfried Semper.
Am Ende brannte Dresden, unsere Stadt.
Der braune Ungeist, der dies alles zu verantworten hat, will sich hier sammeln.
Seine Horden wollen vorbei an Frauenkirche und Synagoge über die Gräber der Opfer durch Dresdens Straßen stiefeln.
Das werden wir Dresdner nicht dulden. Niemals wieder. Diese Stadt hat Nazis satt. Endgültig.
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