Für Demokratie und Menschlichkeit

Umsetzung des Magdeburger Appells in der AWO Sachsen


  Die Arbeiterwohlfahrt wurde 1919 gegen das Elend nach dem  
  Ersten Weltkrieg, als Ausdruck der demokratischen
  Selbstorganisation der Arbeiterbewegung und in Solidarität mit
  gerade den Schwachen der Gesellschaft gegründet. Sie war Teil 
  der ersten deutschen Demokratie. 1933 verboten die
  Nationalsozialisten die AWO und verfolgten ihre
  Verantwortungsträger.

  Im Lichte ihrer Geschichte und ihrer Werte Solidarität, Toleranz,
  Freiheit, Gleichheit und Gerechtigkeit positioniert sich die AWO klar gegen jede Form von Rechtsextremismus und für die freiheitlich-demokratische Ordnung des Grundgesetzes. Weil die Würde des Menschen unantastbar ist, steht für die AWO fest: Soziale Gerechtigkeit und Demokratie können ohne einander nicht auskommen und es ist auch Aufgabe der Wohlfahrtspflege, für beides einzutreten.

Die AWO hat im Sommer 2007 den Magdeburger Appellbeschlossen und fordert in ihm ihre Einrichtungen, Mitarbeiter und Ehrenamtlichen auf, auf allen Ebenen gegen Rassismus, Antisemitismus, Fremdenfeindlichkeit, Diskriminierung, Geschichtsfälschung und jede andere Art von Neonazismus offen und gesellschaftlich vernetzt vorzugehen. Der Appell warnt gleichzeitig auch vor Unterwanderungsversuchen organisierter Neonazis.

Landesvorsitzende Margit Weihnert "Wie weiter in Sachsen nach Magdeburg?"

Bericht vom Fachkongress der Freien Wohlfahrtspflege zum Thema Rechts-extremismus

Forschungsarbeit "Entwicklung didaktisch-methodischer Grundlagen für die Gestaltung von Lernprozessen zum Thema "Umgang mit Rechtsextremismus" für Mitarbeiter der AWO Sachsen" von Franziska Schirmer

Leseprobe: 1. Kapitel der Forschungsarbeit

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2010: Die AWO Sachsen beteiligt sich an der Menschenkette "Erinnern und Handeln" zum 13. Februar in Dresden

 

   Wie im letzten Jahr unterstützte   
   die AWO in Sachsen die
   demokratischen Kräfte, die sich
   dem europaweit größten Neo-
   Nazi-Aufmarsch in Dresden
   entgegenstellten. Der
   Wohlfahrtsverband rief seine
   Mitglieder, Mitarbeiter und
   ehrenamtlichen Helfer zur
   Teilnahme an der Menschenkette
   "Erinnern und Handeln" auf.

   "Wir unterstützen diesen Aufruf
   aus der Verpflichtung unserer Geschichte heraus und weil für uns immer klar ist, dass das Demokratische und das Soziale ohne einander nicht denkbar sind", so Margit Weihnert, Landesvorsitzende der AWO: "Als Wohlfahrtsverband im Interesse der Schwächsten unserer Gesellschaft gilt für uns: Nie wieder und wehret den Anfängen! In diesem Sinne werbe ich um eine breite Teilnahme für Demokratie und Menschlichkeit."

Vorab waren alle Mitglieder, Ehrenamtliche und Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der AWO zum gemeinsamen Aufwärmen bei koscherer Suppe (einer Mejrensuppe), Tee und Kaffee im Café Schoschana im Gemeindezentrum der Jüdischen Synagoge eingeladen. Anschließend reihten sich die sächsischen AWO-Vertreter und ihre Verstärkung aus Berlin, Brandenburg, Sachsen-Anhalt und dem Bundesjugendwerk in die Menschenkette ein.

 PM AWO für Demokratie und Menschlichkeit

Bilder vom 13. Februar 2010

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 2009: Die AWO Sachsen unterstützt das Bündnis GehDenken

 

gdiii 

AWO Sachsen unterstützt den Aufruf GehDenken für den 14.2. in Dresden
Drei AWO-Vertreter unter den Erstunterzeichnern 

Wohlfahrtspflege gegen Rechtsextremismus - eine Diskussionsveranstaltung
der AWO am Vormittag des 14. Februar - Herzliche Einladung!

 check out

Impression von der Plaktmalaktion für GEH DENKEN am 14. Februar in Dresden
im AWO Jugendtreff Check out.

Warum GehDenken am 14. Februar? Drei Statements von AWO-Vertretern.

Bericht und Fotos von der AWO am 14. Februar 2009

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