am 14. Februar 2009 10-13 Uhr
im Kleiner Saal in der Dreikönigskirche
(Hauptstraße 23, 01097 Dresden)
Zum Thema: "Rechtsextreme sehen nicht immer so aus, wie man sie sich vorstellt.
Sie sind auch nicht so dumpf, wie man sie gerne hätte" titelt "Die Zeit-Campus" im
Frühjahr 2008. Rechtsextremistische Organisationen in Deutschland sind in den
letzten Jahren um einiges moderner und professioneller geworden. Nicht nur,
dass rechtsextreme Parteien Einzug in Landtage und Kommunalparlamente halten:
Auf lokaler Ebene spielen sie die "sozialen Kümmerer" – Hausaufgabenhilfe, Ferien-
camps und Jugendclub-Betreuung stoßen oft und zielgenau in die Lücken, die
der Rückzug der öffentlichen Hand lässt. Pferdefüße dieses sozialen Engagements
sind vielfach erst beim genaueren Hinsehen erkennbar: das Bestreben, rassistischen
und fremdenfeindlichen Anschauungen einen gutbürgerlichen Mantel zu geben, um
zu infiltrieren und zu rekrutieren. Auch die freie Wohlfahrtspflege sieht sich
Unterwanderungsversuchen ausgesetzt. Dies zu verhindern und Gegenstrategien
zu entwickeln, muss eine zentrale Aufgabe der nächsten Jahre sein.
Gestärkt durch heiße Suppe und Kaffee der AWO Soziale Arbeitsprojekte SONNENSTEIN gemeinnützige GmbH haben die Teilnehmenden ab 13 Uhr Gelegenheit an der Demonstration der Initiative GehDenken gegen den leider europaweit größten rechtsextremen Aufmarsch teilzunehmen.
Galerie