AWO Bundesverband sieht in Optionszwang "Integrationspolitische Katastrophe"
"Was nutzt die ganze wohlfeile politische Rhetorik für Integration, wenn die Ausländerbehörden demnächst von mehr als einer Viertelmillion eingebürgerter Jugendliche verlangen, sich für ihre deutsche oder die Staatsangehörigkeit ihrer Eltern zu entscheiden", kritisiert AWO-Bundesvorstand Rainer Brückers.
Mit dem Optionszwang werden in den nächsten 15 Jahren zigtausenden jungen Deutschen die Bürgerrechte in ihre
"Statt dessen müssen wir endlich Zugehörigkeit organisieren", fordert der AWO-Chef. Deshalb gehört die AWO zu den rund 30 Initiatoren der Unterschriftenkampagne "Sie gehören zu uns! Wider den Optionszwang für Kinder unseres Landes" die am Mittwoch in Berlin gestartet wurde und ab sofort im Internet unterzeichnet werden kann. Die Liste soll Ende dieses Jahres der neuen Regierung übergeben werden.
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