10.August 2020

Der lange Weg einer gerontopsychiatrischen Pflegeeinrichtung

Das Pflegeheim Marie Juchacz in Leipzig

Das AWO Gerontopsychiatrische Pflegeheim "Marie Juchacz" in Leipzig hat eine lange Geschichte und beachtliche Entwicklung hinter sich. Zwischen einer eher anstaltsähnlichen Verwahrung bis zur inklusiven Einrichtung, die sie heute ist, liegen über 100 Jahre Geschichte. 

Das Pflegeheim Marie Juchacz in der Frontalansicht

In der Erzählung zum Thema „Gerontopsychiatrisch veränderte Menschen: Von der Anstaltsverwahrung zur Inklusion im vertrauten Quartier“ beschreibt Dr. Johannes Richter diese Geschichte, welche er zum Teil selbst begleitet hat.

Aus der 1904 vom sächsischen König gegründeten Anstalt ging in der DDR das Pflegeheim Thekla hervor. In dieser Zeit arbeitete eine Fachärztin für Neurologie und Psychiatrie als Heimärztin. Sie prägte aufgrund ihrer Kenntnisse die gerontopsychiatrische Ausrichtung des Pflegeheims. Nach der Wende ging die Trägerschaft der Einrichtung im Jahr 1991 zur AWO über und erhielt den Namen der Gründerin der Arbeiterwohlfahrt – Marie Juchacz.

Im Text wird der schwierige Aufbau zu einer Einrichtung beschrieben, die Menschen ein helles und lievevolles Zuhause in einer schweren Lage bietet. Trotz vieler Hürden gelang es, das Pflegeheim zu einer der modernsten Adresse der Pflege für gerontopsychiatrisch veränderter Menschen werden zu lassen. Auch die zahlreichen Maßnahmen und Herausforderungen werden im Text thematisiert.

Für alle Geschichtsinteressierten und für alle die mehr über die Geschichte der AWO lernen wollen, ist die Erzählung von Dr. Johannes Richter nur zu empfehlen.

 

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Ulrike Novy
Pressesprecherin I Öffentlichkeitsarbeit
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